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Informationen zu den Pflegestufen

Erfahren Sie mehr über Pflegestufen und wie Sie von der Pflegeversicherung unterstützt werden.

Wie viel Zuschuss eine pflegebedürftige Person durch die Pflegeversicherung erhält wird anhand der unterschiedlichen Pflegestufen ermittelt. Dabei wird die jeweiligen Pflegebedürftigkeit der betroffenen Person durch den MDK (Medizinischen Dienst der Krankenkasse) ermittelt. Zudem wird durch das Pflege-Gesetz geregelt wie die 24 Stunden Pflege finanziell unterstützt wird.

Per Gesetz sind die existierenden Pflegestufen in § 15 SGB XI definiert. In diesem Gesetz wird zwischen den Pflegestufen 1 bis 3 differenziert, die sogenannte Pflegestufe 0 findet hingegen offiziell keine Berücksichtigung, wird allerdings im Sprachgebrauch häufig verwendet.

Wir begleiten den Einstufungstermin durch den MDK vor Ort persönlich. Rufen Sie uns an um mehr zum Thema Pflegestufen bzw. Pflegeversicherung zu erfahren – 0991 3830 3076.

Die Pflegestufe 0
Unter die Pflegestufe 0 fallen alle Personen, die zwar in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt sind, allerdings noch nicht des Pflegeaufwandes bedürfen, den Personen benötigen, die in die Pflegestufe 1 eingestuft werden. Menschen, die auf fremde Hilfe und Betreuung angewiesen sind, um ihren Alltag zu bewältigen, werden im Allgemeinen als Personen mit Einschränkung der Alltagskompetenz bezeichnet. In der Regel handelt es sich bei diesen um Personen mit einer Demenzerkrankung. Zudem ist für eine Einteilung in die Pflegestufe 0 die bereits erwähnte Pflegebedürftigkeit notwendige Bedingung. Grundsätzlich soll der Pflegeaufwand in der Pflegestufe 0 pro Tag 90 Minuten nicht überschreiten, von denen maximal 45 Minuten auf die Grundpflege, d. h. Ernährung, Mobilität und Körperpflege, entfallen sollen.

Die Pflegestufe 1
Personen, die in die Pflegestufe 1 eingestuft werden sollen, müssen grundsätzlich eine erhebliche Pflegebedürftigkeit aufweisen. Diese liegt in der Regel dann vor, wenn die betroffene Person jeden Tag mindestens 90 Minuten auf die Hilfe einer anderen Person angewiesen ist. Von diesen 90 Minuten müssen mindestens 45 Minuten für die Grundpflege aufgewendet werden. Zusätzlich ist es für die Einstufung in die Pflegestufe 1 notwendig, dass durch die betreuende Person zwei Verrichtungen aus dem Bereich der Grundpflege durchgeführt werden müssen. So würde beispielsweise ein älterer Herr, der jeden Morgen fremde Unterstützung beim Anziehen und Waschen benötigt und zudem mehrmals in der Woche Hilfe beim Einkaufen, dem Baden oder Haare Waschen braucht, ein Anwärter auf die Pflegestufe 1. Ist dieser Herr darüber hinaus einmal am Tag darauf angewiesen, dass ihm durch eine zweite Person eine warme Mahlzeit zubereitet wird, dann entspräche dieser Pflegeaufwand der Pflegestufe 1.

Die Pflegestufe 2
Für eine Einstufung in die Pflegestufe 2 bedarf es einer schweren Pflegebedürftigkeit. Entsprechend muss die pflegebedürftige Person mindestens drei Mal täglich fremde Hilfe im Bereich der Grundpflege und zudem mehrmals in der Woche auch Hilfe im Haushalt benötigen, um in die Pflegestufe 2 eingestuft zu werden. Grundsätzlich beträgt der tägliche Pflegeaufwand nicht weniger als drei Stunden, von denen zwei Stunden für die Grundpflege aufgewendet werden müssen.

Die Pflegestufe 3
Pflegebedürftige Personen, die in die Pflegestufe 3 eingestuft werden, müssen eine Schwerstpflegebedürftigkeit aufweisen. Personen, die unter die Pflegestufe 3 fallen, benötigen entsprechend jeden Tag mindestens fünf Stunden Hilfe im Alltag durch eine fremde Person. Von diesen fünf Stunden müssen mindestens vier Stunden für die Grundpflege aufgewendet werden. Zudem bedarf die zu pflegende Person auch einer Betreuung in der Nacht und an mehreren Tagen in der Woche der Hilfe im Haushalt.

Der Härtefall
Personen, die einer besonders intensiven Pflege bedürfen, können die sogenannte Härtefallregelung in Anspruch nehmen. Dies trifft in der Regel auf pflegebedürftige Personen zu, deren Betreuung mehr Zeitaufwand erfordert, als es in der Pflegestufe 3 definiert ist. Darüber hinaus muss die pflegebedürftige Person mindestens sechs Stunden und mindestens drei Mal nachts, auf die Hilfe einer anderen Person in der Grundpflege angewiesen sein. Zudem kann ein Härtefall beantragt werden, wenn die zu pflegende Person nachts von mehreren Pflegekräften, unter denen sich mindestens eine Fachkraft befinden muss, versorgt werden muss. Als weitere basale Voraussetzung für einen Härtefall gilt die dauerhafte Führung des Haushaltes durch eine zweite Person.